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BHUTAN

 

LADAKH

Flagge Bhutan

Allgemeine Informationen über Bhutan

An den Südhängen des östlichen Himalaya gelegen, erstreckt sich das Königreich Bhutan. Es reicht vom Dschungelgebiet im Süden bis in Bergregionen über 7000 m in Norden an der Grenze zu Tibet. Entlang der Bergkämme flattern Gebetsfahnen, kleine von Wasser betriebene Gebetsmühlen und Chorten säumen den Weg. In den fruchtbaren Tälern werden überwiegend Reis und Buchweizen angebaut.

Tosende Wasserfälle, sowie Heilpflanzen und exotische Tiere, sind neben den buddhistischen Klöstern und mächtigen Dzongs, der natürliche und kulturelle Reichtum des Landes. Die Bhutanesen sind freundlich und hilfsbereit, ihren Traditionen und der Religion verbunden, respektvoll gegenüber der Natur und sehr gastfreundlich.

Klima

In Bhutan gibt es vier verschiedene Jahreszeiten. Frühling ist wohl die schönste Zeit des Jahres, da beginnt der Rhododendron zu blühen und die frischen Reissetzlinge werden gepflanzt. Überall sprießt neues Grün und es herrschen angenehme Tagestemperaturen. Ab Juni setzt dann der Monsunregen ein. Der Himmel ist oftmals bewölkt und zwischendurch gibt es immer wieder Regenschauer. Ab September wird der Himmel dann wieder klarer und die Regenfälle gehen zurück. Der Herbst mit seinen goldfarbenen Reisfeldern und bunten Laubwäldern laßt das Land in einem warmen Licht erstrahlen. Die Sonne scheint vom tiefblauen Himmel und überall kann man Bauern bei der Ernte sehen. Ab November beginnen die Tage kürzer zu werden und die Nächte kälter, während es tagsüber noch immer warm ist. Erst in den Monaten Januar und Februar gehen die Temperaturen dann soweit zurück, daß es auch mal zu Schneefällen in den Tälern kommt.

Bevölkerung

Bhutan hat nur eine Einwohnerzahl von ca. 650.000, wovon der größte Teil im westlichen Teil des Landes lebt. Die einheimische Bevölkerung sind die Drukpa. Sie setzen sich aus drei großen ethnischen Gruppen zusammen, den Sharchops, den Ngalops und den Lhotshampas, die nepalesischen Ursprungs sind. Die frühesten Siedler Bhutans, die Sharchops leben überwiegend im östlichen Landesteil und ihr Ursprung reicht bis in die Mongolei und Burma. Die Ngalops wanderten vom tibetischen Hochland nach Bhutan ein und brachten den Buddhismus ins Königreich. Diese Bevölkerungsgruppe lebt heute überwiegend in West- und Zentralbhutan und gilt als die herrschende Schicht. Die Lhotshampas besiedelten hauptsächlich das südliche Tiefland um dort Ackerbau zu betreiben. Die kontrastreiche ethnische Vielfalt der Einwohner hat zur Folge, daß verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen werden. Die Amtsprache heißt Dzongka und wird in allen Schulen neben Englisch unterrichtet.

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptstadt von Bhutan heißt Thimphu. Das Stadtbild hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Ein wahrer Bauboom hat eingesetzt und immer mehr moderne Geschäfte halten Einzug. Die Waren kommen hauptsächlich aus Indien und Thailand und reichen von Dingen des täglichen Lebens, über Kleidung und Lebensmittel bis hin zu Computern. Trotzdem ist noch der ursprüngliche Charakter zu finden, in vielen kleinen Shops, die sich die Hauptstraße entlang dicht aneinander reihen.

  • In Thimphu gibt es viele interessante Bauwerke, allen voran der mächtige Dzong, mit seinen riesigen
  • Mauern und unzähligen Räumen und Gängen. Einige der schönsten Klöster Bhutans liegen unweit der Stadt an Berghängen und in Seitentälern. Für Kulturinteressierte gibt es diverse Museen und die Nationalbibliothek und auch das traditionelle Krankenhaus mit seiner Naturheilmedizin ist bemerkenswert.
  • Punakha, die alte Winterhauptstadt und Wangdue Phodrang werden ebenfalls von mächtigen Dzongs beherrscht, die an markanten Plätzen das Tal überblicken. Auf den Feldern wird Reis angebaut und auf den Bergrücken liegen kleine Dörfer mit eigenen Lhakangs.
  • In Trongsa steht die größte Klosterburg des Landes der Trongsa-Dzong. Er liegt langgezogen auf einem Felsvorsprung und beherbergt eine große Mönchsgemeinde.
  • Die Region Bumthang, die sich aus den lieblichen Hochtälern Jakar, Ura und Tang zusammensetzt, besticht durch seinen alpenländischen Charakter. Auf den Feldern wird überwiegend Buchweizen angepflanzt und man kann hier die traditionelle Webkunst bewundern, für die Bumthang bekannt ist. Das Kloster Kurjey ist einer der heiligsten Orte Bhutans und eine von vielen religiösen Stätten rundherum. Jakar wird ebenfalls von einem mächtigen Dzong überragt.
  • Mongar liegt auf der Fahrt in den rauhen Norden Bhutans, wo die Täler engen Schluchten ähneln, die von reißenden Gebirgsflüssen durchzogen sind. Spektakuläre Pässe müssen auf schmalen Bergstraßen mit unzähligen Kurven überquert werden, vorbei an tosenden Wasserfällen und wehenden Gebetsfahnen.
  • Trashigang ist die Bezirkshauptstadt von Ostbhutan und liegt hoch oben auf einem Bergrücken. Ein markantes Bauwerk ist der Dzong, von dem aus man das ganze Tal überblicken kann. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen Geschäften und Restaurants und die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Bauern aus den umliegenden Bergen verkaufen hier ihre Erzeugnisse auf dem Markt.
  • Das Städchen Paro im Westen liegt in einem lieblichen Tal, an dessen Ende die Ruine des Drukygel Dzongs den Ausgangspunkt für Trekkingtouren in die höheren Regionen bildet. Der Ta Dzong beherbergt das Nationalmuseum und liegt über dem gewaltigen Dzong des Ortes. Das Felsenkloster Taktsang (Tigernest), das spektakulär an einem Felsen klebt, ist wohl das berühmteste Wahrzeichen Bhutans.
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© Klaus Töpfer -HIMATREK

aktualisiert: 27.09.2016